Der Autor: Wladimir Wysotsky
Deutsche Nachdichtung: Waldemar Wiesner.
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Aller Kraft, dass die Sehnen fast reißen,
laufe ich. Heute auch, so gemein,
konnten sie mich schon wieder umkreisen,
treiben froh vor die Flinten herbei.
Richten Jäger auf uns schon die Läufe -
hinter den Tannen lauern sie hier.
In den Schnee purzeln sterbende Wölfe, -
sie sind heute das laufende Ziel.
Es läuft die Hetzjagd auf die Wölfe, eine Hetze
auf eingefleischte Räuber und Nachwuchs.
Schreien Treiber, klaffen Hunden, fliegen Fetzen.
Blut auf dem Schnee, auf jedem Busch ein rotes Tuch.
Führen unfair sein Spielchen die Jäger
mit den Wölfen. - Wie komm ich davon?
Rote Lappen begrenzen die Wege,
und geschossen wird ohne Pardon.
Ein Wolf kann diesen Brauch nicht verfehlen.
Schon als Welpen mit der Muttermilch
saugten wir in uns ein die Empfehlung:
„Hinter die roten Lappen geht`s nicht!“
Es läuft die Hetzjagd auf die Wölfe, eine Hetze
auf eingefleischte Räuber und Nachwuchs.
Schreien Treiber, klaffen Hunden, fliegen Fetzen.
Blut auf dem Schnee, auf jedem Busch ein rotes Tuch.
Uns`re Zähne sind scharf, schnell die Füße.
Warum, Leitwolf, vielleicht weißt es du,
laufen wir wieder zu auf die Schüsse,
brechen nicht endlich dieses Tabu?
Ein Wolf darf das Prinzip nicht missachten!
Der Tod läuft jetzt auch mir hinterher.
Der, der hinter den Baum auf mich wartet,
grinst mich an und hebt hoch das Gewehr.
Es läuft die Hetzjagd auf die Wölfe, eine Hetze
auf eingefleischte Räuber und Nachwuchs.
Schreien Treiber, klaffen Hunden, fliegen Fetzen.
Blut auf dem Schnee, auf jedem Busch ein rotes Tuch.
Ich verweigere doch den Gehorsam,
gehe durch, weil das Leben zählt mehr.
Ist geschockt der, der mich schon erlegt sah,
und schreit mir nur erstaunt hinterher.
Aller Kraft, das die Sehnen fast reißen,
fliehe ich, nun ist nichts mehr wie sonst.
Konnten sie mich schon wieder umkreisen,
doch bemühten sie sich umsonst.
Es läuft die Hetzjagd auf die Wölfe, eine Hetze
auf eingefleischte Räuber und Nachwuchs.
Schreien Treiber, klaffen Hunden, fliegen Fetzen.
Blut auf dem Schnee, auf jedem Busch ein rotes Tuch.
Охота на волков
Владимир Высоцкий
Рвусь из сил — и из всех сухожилий,
Но сегодня — опять как вчера:
Обложили меня, обложили —
Гонят весело на номера!
Из-за елей хлопочут двустволки —
Там охотники прячутся в тень, —
На снегу кувыркаются волки,
Превратившись в живую мишень.
Идёт охота на волков,
Идёт охота —
На серых хищников
Матёрых и щенков!
Кричат загонщики, и лают псы до рвоты,
Кровь на снегу — и пятна красные флажков.
Не на равных играют с волками
Егеря, но не дрогнет рука:
Оградив нам свободу флажками,
Бьют уверенно, наверняка.
Волк не может нарушить традиций —
Видно, в детстве, слепые щенки,
Мы, волчата, сосали волчицу
И всосали: нельзя за флажки!
И вот — охота на волков,
Идёт охота —
На серых хищников
Матёрых и щенков!
Кричат загонщики, и лают псы до рвоты,
Кровь на снегу — и пятна красные флажков.
Наши ноги и челюсти быстры —
Почему же — вожак, дай ответ —
Мы затравленно мчимся на выстрел
И не пробуем через запрет?!
Волк не может, не должен иначе.
Вот кончается время моё:
Тот, которому я предназначен,
Улыбнулся и поднял ружьё.
Идёт охота на волков,
Идёт охота —
На серых хищников
Матёрых и щенков!
Кричат загонщики, и лают псы до рвоты,
Кровь на снегу — и пятна красные флажков.
Я из повиновения вышел:
За флажки — жажда жизни сильней!
Только — сзади я радостно слышал
Удивлённые крики людей.
Рвусь из сил — и из всех сухожилий,
Но сегодня — не так, как вчера:
Обложили меня, обложили —
Но остались ни с чем егеря!
Идёт охота на волков,
Идёт охота —
На серых хищников
Матёрых и щенков!
Кричат загонщики, и лают псы до рвоты,
Кровь на снегу — и пятна красные флажков.
1968 г.