Larisa Mondrusa, Künstlername Larissa (* 15. November 1943) ist eine Popmusiksängerin lettisch-jüdischer Herkunft, die ihre Karriere Anfang der 1960er Jahre als Solistin des Rigaer Varietéorchesters begann, später nach Russland und ab 1973 nach Deutschland zog . Sie wurde in Lettland als Sängerin lettischer Hits berühmt. Larissa (Larisa Mondrus) wurde am 15.11.1943 in Zhambyl (Kasachstan) geboren. Ihr Vater und ihre Mutter lebten nicht zusammen und nach ihrer Rückkehr nach Lettland wurde Larisa von ihrem Stiefvater großgezogen. 1964 heiratete Mondrus den REO-Dirigenten Egil Schwartz und im selben Jahr zogen sie nach Moskau, wo sie bis 1972 im Jazzorchester von Eddie Rosner sang. Als Jüdin durfte sie 1973 die UdSSR nach Israel verlassen. In der Sowjetunion wurde der Name von Larisa Mondrus nicht mehr genannt, ihre Aufnahmen wurden verboten. Sie kam 1973 über Italien nach München und hoffte dort an die Erfolge in der Heimat anknüpfen zu können. Es wurden in deutscher Sprache 2 LPs und mehrere Singles bei Polydor veröffentlicht, eine weitere deutschsprachige Single bei Ariola. Sie trat in der "Ivan-Rebroff-Show", "Zum Blauen Bock", "Musik ist Trumpf" und in der "Drehscheibe" auf. 1982 beendete sie ihre Karriere zunächst, da ihr Sohn Lorena geboren wurde. Sie gab nach dem Mauerfall bzw. dem Fall des "Eisernen Vorhangs" auch wieder Konzerte in ihrer Heimat.