Королевско-прусская пороховая фабрика, Лаборатория феерверков
Ещё один взрывоопасный кусок прошлого, ещё одна недорассказанная история и ещё один офигенный день из жизни сталкера.
В 1915 году возводится фабрика по производству нитроглицерина, ТНТ, гранат и пороха. По соседству располагается лаборатория феерверков. 3000 людей здесь зажигательно трудятся на благо Рейха. В 1920 помещения перенимает центральная школа железнодорожников Рейха. Это третья по величине школа обучения ж/д персонала в Германии. В гигантском ангаре по соседству находится цех по сборке чёрных паровозов, столь необходимых для индустриализации страны. В июля 1942 цех сборки локомотивов переезжает в Украину, а на его месте интенсивно продолжают изготавливать боеприпасы.
В мае 1945 здания управления и школы перенимает красная армия. Теперь здесь расположены военная часть 48819 и 120 танкоремонтная бригада, плюс бронетанковый завод. После вывода войск в 1993 территория предоставлена естественному распаду и ветрам. В 2005 снос 90-та зданий. Помещения школы и управления находятся под охраной памятников архитектуры, благодаря чему и продолжают гордо возвышаться над уровнем моря и радовать глаз редких заезжих гастролёров.
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Königlich-Preußische Pulverfabrik, Feuerwerkslaboratorium Kirchmöser, Reichsbahnzentralschule Havel
Das Feuerwerkslaboratorium entstand Mitte 1915 als selbständiger Betrieb neben der Pulverfabrik. Die Produktion umfasste vorrangig Zünder und Granaten. Dafür wurden rund 3.000 Arbeitskräfte eingesetzt. Zum Feuerwerkslaboratorium gehörten neben dem repräsentativen Verwaltungskomplex auch drei lang gestreckte Fabrikationsgebäude, die später miteinander verbunden wurden (heute wieder neu genutzt und saniert wurden – Station 10 des Industrielehrpfades) und auf diese Weise die gewaltige Halle des Lokwerkes bildeten. Mit der Übernahme des Werkes durch die Deutsche Reichsbahn im Jahr 1920 entstand aus dem Verwaltungskomplex des Feuerwerkslaboratoriums die Reichsbahnzentralschule. Sie war die drittgrößte Zentralschule für Dienstanfänger der Eisenbahn. Die Reichsbahnzentralschule nahm am 1. März 1928 ihren Betrieb auf. Die Deutsche Reichsbahn strebte durch Dienstschul- und Dienstvortragswesen eine einheitliche und moderne Unterrichtsgestaltung an.
Die Dienstanfänger wurden in verschiedenen Dienststellen, z.B. Bahnhöfen, Güterabfertigungen und Fahrkartenausgaben ausgebildet. Für technische Neuerungen oder neue Arbeitsverfahren fanden Grund- und Sonderlehrgänge statt. In der neuen Zentralschule wurden Einrichtungen für die theoretische und praktische Ausbildung geschaffen, z.B. originalgetreue Signal- und Gleisanlagen. Zu Demonstrationszwecken wurde ein Lehrstellwerk mit einer umfangreichen Außenanlage errichtet. Neben dem Lehrstellwerk befand sich ein Saal mit Anschauungsmaterialien aus den Fachbereichen Schwachstromtechnik, Oberbau und Sicherungswesen.
Zum Bestand zählten Schnittmodelle und Schautafeln sowie Dienstvorschriften, Lehrbücher und Fachzeitschriften. Der große Vortragssaal mit Kinovorführapparat bot rund 90 Zuschauern Platz, es gab einen Physiksaal mit Experimentiertisch, einen Zeichen- und einen Übungssaal. Am Lehrstellwerk befand sich ein weiterer Unterrichtsraum für 50 Schüler. Im Mai 1945 übernahm die Rote Armee das Gelände und die Gebäude der Zentralschule und nutzte diese bis 1992 als Kaserne. Seit dem Abzug der russischen Streitkräfte im Jahr 1993 steht das ehemalige Feuerwerkslaboratorium leer.