Weitere falsche Übersetzungen und Manipulationen in den Medien aufgedeckt.
Laut den Worten des Vertreters der Organisation «Nasche vremja» (z. D.: Unsere Zeit) Konstantin Wasilzow hat eine Helferin des Reporters von N24 Christoph Wanner, die in Rostow lebt, sich im Juni 2014 an ihn mit der Bitte gewendet, sie in ein Lager für ukrainische Flüchtlinge zu begleiten. Dort hat er ein Interview gegeben. Doch der fertige Bericht erwies sich als nicht der Wirklichkeit entsprechend, was ihn natürlich empört hat. In der Reportage wurden unter anderem Wasilzows Worte darüber angeführt, dass der Kreml keine Annäherung zwischen der Ukraine und dem Westen und sich die ukrainischen Schiefergaslagerstätten nicht wegschnappen lassen wolle. Insgesamt wäre Russland am ukrainischen Chaos interessiert, was eine sehr schwere Anschuldigung ist
In einem Interview gegenüber RT hat Wasilzow erklärt, dass seine Worte verdreht wurden. «Ich habe so etwas nicht gesagt. Ich arbeite in einer Jugendorganisation, die die Politik der russischen Regierung teilt und unterstützt. Wieso soll ich so was gesagt haben?», - so Wasilzow.
Darüber hinaus versicherte Wasilzow, dass die Worte einer Ukrainierin namens Lena in Bezug auf "Russlands Rolle im ukrainischen Bürgerkrieg" ebenfalls realitätsfremd sind. Er sagte, er kenne die Frau und sie hätte so was nie sagen können.
Einen Übersetzungsirrtum schliesst er aus, denn der N24-Reporter Christoph Wanner sehr gut Russisch spreche.
Hier ist nochmal eine Gegenüberstellung der beiden
Übersetzungen:
N24-"Version": Im Südosten der Ukraine hat der Kreml neben dem politischen auch ein wirtschaftliches Interesse. Es gibt grosse Schiefergaslagerstätten und Russland will sich die Reichtümer wohl nicht wegschnappen lassen.
Original: Im Südosten der Ukraine ist Schiefergasförderung möglich. Und für Russland wäre es wahrscheinlich nicht so vorteilhaft, wenn im Südosten Schiefergas gefördert würde
Übersetzung und Quelle:
http://x2t.com/317047